Samstag, 21. September 2013

Update Mrs. Hyde

Ich habe niemand den Kopf abgerissen.
Jähhh.
Tatsächlich habe ich es hinbekommen gehabt, meine Übellaunigkeit abzuschwächen.

Meditation: Ich habe 15 Minuten meditiert (nur auf meine Atmung konzentriert. Fokus komplett auf das Ein- und Ausatmen), um die Gefühle erst einmal etwas zu neutralisieren. Danach war ich ruhiger und bin es sogar  geblieben, als einige Dinge nicht klappen wollten. Trotzdem war es noch nicht das Optimum, denn richtig beruhigend wirkt meditieren nur, wenn man es regelmäßig macht.

Wärmend: Ich habe mir einen leckeren Tee gemacht, dessen Geruch mich schon zum Lächeln bringt, weil er ehrlich nach Herbst und Winter duftet. Es geht darum, sich mit einem wärmenden Getränk eine Freude zu bereiten. Schönen herzlichen Cappuccino, einen heißen, sahnigen Kakao oder lecker heißes Wasser, egal was, hauptsache man hat Lust drauf. Das hebt die Stimmung. Aber vorsichtig trinken, wenn man sich die Zunge verbrennt, ist die schlechte Laune schnell wieder da.

Arbeiten: Richtig entspannt habe ich mich erst, als ich mich an die Überarbeitung meines Buchs gemacht habe. Meine Übellaunigkeit fiel von mir ab, Hyde zog sich mit einem guten Buch und einem heißen Tee zurück.

All das funktioniert nicht immer. Manchmal braucht man anstatt eines Tees, ein sündiges Stück Kuchen. Anstatt Arbeit, muss man seinem Hobby nachgehen. Statt Meditation, laute Musik zum Mitgrölen.
Ausprobieren hilft und sich versuchen etwas Gutes zu tun, etwas, das einem Freude bereitet.

Einen hoffentlich freudigen Samstag.

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