Sonntag, 29. Dezember 2013

Die Angst als solches





Ich hoffe, ihr hattet alle recht schöne Weihnachten und/oder entspannte, freie Tage.

Wie ich schon in meinem vorletzten Post erwähnt habe, brauchte ich lange, um mich dazu zu entschließen, über meine Angst zu schreiben.
In den letzten Jahren trat ein Wandel ein, über Depressionen wurde gesprochen, über Essstörungen, Burn-out und auch ein bisschen über Angststörungen, allerdings eher weniger.

Warum ist es schwierig, über die Angst zu reden?

Nun, zum einen ist es nicht immer leicht, mit den Reaktionen der Leute umzugehen. Man wird kritisch beäugt, wird behandelt als mangelte es einem NUR an Willensstärke oder man wird direkt für verrückt erklärt.
Zum anderen nimmt die Angst so viel Raum in meinem Leben ein, dass ich ihr nicht auch noch im Schreiben einen Platz geben wollte.

Warum tue ich es jetzt doch?

Weil ich nicht mehr schweigen will. Ich habe keine Lust mehr sie zu verstecken. Die Angst ist ein Teil meines Lebens, ebenso die Arbeit daran die Angst aufzulösen, mich davon zu befreien.
Dann ist da noch ein Aspekt, der mich zum Schreiben über sie gebracht hat. Ich bin nicht die einzige Person, die diese Angst kennt. Man geht davon aus, dass jeder 10. Mensch in Deutschland eine Angststörung hat (der eine stärker, der andere schwächer).

Ich bin keine Therapeutin, kein Guru, ich bin nur ich. Ich bilde mir nicht ein, jemand anderen mit Angst helfen zu können, aber ich hoffe, den einen oder anderen Menschen wenigstens das Gefühl geben zu können, nicht alleine zu sein.
Mein Blog wird weiterhin gemischt sein, wie ich die Posts über Angst einbauen werde, weiß ich noch nicht genau, lassen wir uns überraschen.
Das soll als kleine Einführung reichen, deswegen splitte ich den Text in zwei Posts (eigentlich war es ein langer, aber so ist es besser).

Ich wünsche euch einen selbstbewussten Tag.

Angela

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