Sonntag, 12. Januar 2014

12 Monate 12 Bücher, Und das ewige Licht leuchte ihr von Ann Granger



Ich bin über eine wirklich schöne Blockparade von Eva Maria Nielsen gestolpert. Eva Maria Nielsen hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Sie ist freiberufliche Journalistin und Sachbuchautorin.
Unter http://evamarianielsen.com/  erfahrt ihr mehr über diese wortverliebte Frau.
Über die BuchBlogParade könnt ihr direkt hier nachlesen http://evamarianielsen.com/tag/buchblogparade2014/

Um was geht es bei der BuchBlogParade2014 genau?

An jedem 12 eines jeden Monats stellt man ein (sein) Buch des Monats vor. Ich fand das eine so schöne Idee, dass ich angefragt habe, ob ich noch mitmachen kann und wurde herzlich dazu eingeladen. Was mich sehr freut und wofür ich mich bedanken möchte.
Heute ist der 12.01.14 und mein Buch des Monats ist Und das ewige Licht leuchte ihr, weil ein Krimi zwar immer passt, aber besonders im Winter lesenswert ist.



Januar ist Und das ewige Licht leuchte ihr von Ann Granger. Eine Rezension



Und das ewige Licht leuchte ihr

Fran Varadys siebter Fall
Autorin: Ann Granger
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN : 978-3-404-92289-5
Preis: 8,99€

Klappentext
Lange Zeit hat Fran Varady nichts mehr von Edna gehört, einer schrulligen Stadtstreicherin, die sie von früher kennt und die mit wilden Katzen als einziger Gesellschaft auf einem Friedhof lebte. Doch dann kreutz sie unvermittelt wieder ihren Weg. Inzwischen wohnt Edna in einem Heim, verbringt ihre Tage allerdings wie früher, indem sie planlos durch die Gegend streift. Scheinbar- denn Fran glaubt, eine Methode in ihrem Wahnsinn zu erkennen. Sie ist sich sicher, dass Edna verfolgt wird, und will der Frau helfen. Doch niemand glaubt ihr. Bis ein Mord geschieht ...

Zitat: ... "Ich war auch schon einmal verlobt", sagte Edna im leichten Konversationston. ...
... Sie runzelte die Stirn. Ich dachte zuerst, dass sie meine Neugier als aufdringlich und unhöflich betrachtete, doch es lag daran, dass sie in ihren Erinnerungen kramte.
"Ich glaube, das war ich. Ich glaube wirklich, das war ich", sagte sie weniger sicher als zuvor. "Aber ich frage mich, mit wem?" ... Seite 20 und 21.

Mehr will ich zu dem Inhalt auch gar nicht sagen, denn gerade bei einem Krimi muss man vorsichtig sein, sonst nimmt man dem Leser den Spaß am Dedektiv-spielen.
Stattdessen erzähle ich lieber ein bisschen über Fran Varady und Ann Granger (und mich).

Ich liebe englische Krimis und neben Agatha Christie ist Ann Granger eine meiner liebsten Krimiautorinnen. Es sind mittlerweile 4 verschiedene Krimi-Reihen von ihr erschienen und ich liebe sie alle. Sie spielen in unterschiedlichen Milieus, sogar zu unterschiedlichen Zeiten und das auf eine immer recht authentische Weise.

Fran Varady hat keine Verwandten, keinen festen Job und im ersten Buch nicht einmal eine eigene Wohnung. Sie war obdachlos, lebte in einem besetzten Haus, will eigentlich Schauspielerin werden und verstrickt sich immer wieder in Schwierigkeiten.
Mein erstes Buch von Ann Granger war aus der Mitchell-und-Markby-Reihe. Schöner ländlicher Krimi. Ich war direkt verliebt. Dann war das fünfte Buch nicht in unserem Buchladen erhältlich, also nahm ich Fran Varady mit.
Ich war erst einmal nicht so begeistert. Der Ton war rauer, so wie die Umgebung.
Bedrückend real.
Doch so schnell gebe ich nicht auf, manche Bücher entfalten ihren Zauber erst ein wenig später. Ich bin stets bemüht ein Buch komplett zu lesen und nicht nach den ersten drei Seiten zu sagen, es gefällt mir nicht.
Ich war also nicht auf den ersten Blick in Fran Varady verliebt, aber auf den zweiten Blick.
Sie ist widerspenstig, humorvoll, chaotisch, stark und sehr liebenswert. Man weiß nie, wo sie der nächste Fall hinführt, welche Veränderungen ihr bevorstehen. Zudem finden sich auch in dieser Reihe (wie in den anderen) einfach wunderbare, schrullige Charaktere. Ann Granger hat ein absolutes Händchen solche exzentrischen, skurillen Personen zu schaffen. Ich liebe das.

Ich glaube, ich kann es mir eigentlich sparen, zu schreiben, dass ich die Bücher nur empfehlen kann. Nachdem ich das Worte lieben so oft benutzt habe, erübrigt sich das wohl.



Ich wünsche Euch einen englisch-krimiglichen Sonntag.


Angela Gäde

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