Freitag, 17. April 2015

Chaos oder 3 Gründe aufzuräumen

Jedes Ding hat seinen Platz.
Fühlen wir uns nicht besser, wenn wir einen Platz haben, wenn wir wissen, wo wir hingehören, wo wir uns hin zurückziehen können?

Wenn das für uns gilt, gilt das nicht für alles?

Fühlt sich das Buch nicht viel wohler, wenn es im Regal steht neben seinen Bekannten, als einsam auf dem Tisch abzuhängen?

Wenn ich mir die 10 Sekunden Zeit nehme, um das Buch an seinen Platz zu stellen, tue ich dann nicht auch etwas für das allgemeine Wohlbefinden?

Ich bin chaotisch und unordentlich, deswegen brauche ich Strategien um diesem Charakterzug Einhalt gebieten zu können. Gut funktioniert es, meine natürlich Faulheit für mich arbeiten zu lassen.

1Tipp: Nutze die Faulheit
Räume ich sofort eine Sache weg, geht das recht schnell. Lasse ich es zu, dass sich die Dinge auftürmen, brauche ich länger zum Wegräumen.

Ergo bleibt weniger Zeit für angenehme Dinge.

Platzmange im Schrank hat mich dazu gebracht, alles immer ordentlich zusammenzulegen.
Packe ich die Dinge an ihren Platz, muss ich sie nicht suchen, wenn ich sie brauche. Auch das spart wieder Zeit, die ich z.B. fürs Lesen nutzen kann.

2 Tipp: Erkenne den Sinn
Ordnung halten und aufräumen fällt mir leichter, wenn es für mich Sinn macht.

Lege ich die Klamotten ordentlich zusammen, passt mehr in den Schrank. Logisch!

Deswegen konnte mich meine Mutter nie mit dem folgenden Spruch zum Aufräumen bringen: „Räum auf! Da kommt keiner mehr durch!“

Wer soll denn da durchkommen? Ist mein Zimmer für Durchgangsverkehr freigegeben? Außer mir läuft doch keiner durch mein Zimmer.

Sollte allerdings alles einen Platz haben und das am Platz sein zum Wohlbehagen beitragen, ist auch das ein Argument für Ordnung.

3 Tipp: Köder dich mit einer Belohnung
Ich bin eindeutig ein Fan von Belohnungen. Ich hatte Der Besucher von Sarah Waters angefangen zu lesen und mich zog das Buch so sehr, dass ich wirklich Schwierigkeiten hatte, es aus der Hand zu legen. Das war aber nicht nur gut für den Lesegenuss, es hat mich auch recht fix Hausarbeiten erledigen lassen.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

„Ich muss wissen, wie es weitergeht!“
„Erst wird gesaugt, dann darfst du weiterlesen!“ „Na gut.“

Simpel, aber wirkungsvoll.



Ich wünsche euch einen schnell aufgeräumten Tag.


Angela

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