Dienstag, 4. August 2015

Frühlingserinnerungen, Bücher suchten und nerven



Ich hatte euch ja angekündigt, dass ich meine Blogtätigkeit ein bisschen zurückschraube, weil ich meinen Roman fertigschreiben muss. Ende Juni hatte ich ihn beendet und habe mich dann ziemlich zügig an die erste Überarbeitung gemacht. Eigentlich lasse ich bis zur ersten Überarbeitung lieber ein paar Wochen vergehen, doch dieses Mal geht es nicht anders, denn der Einsendeschluss für den Storyteller Award ist Mitte September.

Im Moment befindet sich der Roman in der Testlesephase und ich habe wirklich Schwierigkeiten meine Nägel lang zu lassen. Diese Phase ist nicht angenehm für mich. Am liebsten würde ich alle fünf Minuten nachfragen; Und? Wie gefällt er dir? Lässt er sich gut lesen? Ist die Geschichte logisch, interessant, mitreißend? Hast du schob gelacht, wenn ja, bei welcher Stelle?

Ob ich nerven kann? Ich doch nicht. Allerdings könnte es sein, dass sich keine Testleser mehr finden, wenn ich diesem Frageschwall nachgeben würde.

Dieses Mal bin ich sehr gespannt auf die ersten Meinungen, weil ich mich an ein neues Genre gewagt habe, dass wahrlich eine Herausforderung ist.
Frühlingserinnerungen ist ein Liebesroman.
Wenngleich auch nicht so ganz.

Ich denke (wenn ich das mal so reflektiere), dass mein Verhalten nicht nur in der Testlesephase ein bisschen exzentrisch ist. Bin ich sehr intensiv in ein Projekt versunken, dann wechseln sich die Gefühle, es gut zu machen und absoluten Mist zu bauen, häufig ab. Dementsprechend bin ich gut drauf oder ein heulendes Elend. Das ist der Künstler in mir.
Meine bessere Hälfte hat den Dreh für diese Phasen aber schon recht gut raus. Er bringt mir Kuchen, überlässt mir die Entscheidungsgewalt über die Fernbedienung oder schubst mich unauffällig in ein Buchladen. Bin ich echt so leicht zu manipulieren? Ich sollte darüber nachdenken.

Den letzten Monat habe ich sehr intensiv geschrieben (und meine Künstlerseite ein bisschen ausgelebt), da blieb nicht viel Zeit für meinen Blog oder das Lesen und beides habe ich wirklich vermisst. Gestern habe ich knapp 200 Seiten von dem Buch, das ich aktuell lese, weggezogen und mich direkt ans Artikelschreiben für den Blog gewagt.  

Es steht noch einiges an Arbeit an, bevor das Buch fertig für den Leser ist, aber ich bemühe mich regelmäßiger Posts auf meinem Blog zu veröffentlichen. Ob ich es bereits im August schaffe, wieder zweimal in der Woche zu bloggen, dass weiß ich noch nicht. 

Ich wünsch euch einen suchtigen, Exzentrik freien Tag.

Angela


Nun darf er auch wieder auf meinen Arbeitsplatz.



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