Freitag, 27. November 2015

Starke Frauen in Filmen, Serien und Büchern


Netflix.

Vor ein paar Monaten haben wir Netflix getestet und sind dabei geblieben. Ich feiere Netflix für seine tollen Serien. Ich liebe schräge, starke Frauen in Filmen, Serien und Büchern, genau das bietet mir Netflix.
Penny Dreadful. Miss Fisher’s Murders Mysteries. Orange is the new Black. Jessica Jones. Grace and Frankie usw.
Die Frauen in diesen Serien sind teilweise Antiheldinnen, die Bösen. Sie haben Ecken und Kanten, sind schräg, skurril und schwierig, aber sie sind keine Prinzessinnen, die auf ihrem rosa Bett sitzen und auf ihren Prinzen warten. Ich mag diese Charaktere, weil sie sich nicht erzählen lassen, was Frauen dürfen oder können oder nicht können, nur weil sie Frauen sind. Die Charaktere sind nicht tollpatschig oder kauen auf ihrer Lippe herum. Ihre Waffen sind nicht das Lästern und Zicken.

Was ist das Besondere an deinen Büchern? Gibt es ein Element, das sich in deinen Büchern wiederfinden lässt, obwohl sie zu unterschiedlichen Genres gehören?

Ehrlich gesagt ist mir erst durch Netflix bewusst geworden, dass es dieses verbindende Element wirklich gibt.

Starke Frauen!

Jetzt könnte man natürlich fragen, warum mir das vorher noch nicht aufgefallen ist, was eine gute Frage wäre.
Mir ist es nicht aufgefallen, weil ich mich nicht hingesetzt und gedacht habe, ich schreib mal was über starke Frauen. Ich lerne die Charaktere beim Schreiben kennen. Plötzlich tun oder sagen sie etwas, was mich überrascht.
Oh, dass wusste ich ja noch gar nicht über dich … interessant.

Im zweiten Teil (1800) der Sug und MorganReihen gibt es eine Szene, in der Sug über Beziehungen nachdenkt. Zuvor wusste ich nicht, dass sie sich nach einem Partner sehnt oder das Morgan … Aber ich will nicht zu viel verraten.

Lange Rede, kurzer Sinn, meine weiblichen Charaktere sind schwierig, sie weinen, sie schreien, sie sind verzweifelt, sie haben Ecken und Kanten, sie haben ihre Schwachpunkte, doch sind sie auch stark, leben ihr eigenes Leben und lassen sich nicht vorschreiben, wie sie als Frau zu sein haben. Sie brauchen nicht den männlichen Helden, der sie aus einer brenzligen Situation herausholt und ihr Leben wird auch nicht erst dann schön, wenn der Prinz auftaucht.

Wahrscheinlich liebe ich starke, weibliche Charaktere so, weil ich selbst ein Weichei bin.


Ich wünsche Euch einen starken Tag.


Angela

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