Montag, 7. März 2016

Kann eine Zahl der Mörder sein? (Und dann auch noch ein bisschen Frust)

Heute geht es mal ausnahmsweise um ein Buch (hüstel, das kommt ja selten vor). Das Buch, um das es geht, ist der zweite Teil der Sug und Morgan Reihe.

Nachdem Sug und Morgan im ersten Teil (DieHexe von Hitchwick) die Spur einer alten Legende verfolgt haben, ist es dieses Mal eine Zahl, die ihnen einige Rätsel aufgibt.


Nun mag sich vielleicht der ein oder andere fragen, wie man auf die Idee kommt, ein Buch über eine Zahl zu schreiben. Habe ich euch das noch nicht gesagt? Ich bin ein Mathegenie.
Nein, das bin ich nicht.
Ich habe von der Zahl geträumt und dann ließ mich der Traum und die Zahl nicht mehr los. Fragen, Ideen und Szenen wanderten mir durch den Kopf. Eine Frau, die am Küchentisch sitzt, in ihren Kaffee starrt und sich fragt, ob man von einer Zahl gestalkt werden kann. Wer ist diese Frau?
Seda!
Was tut sie?
Sie ist Mitglied bei der Gesellschaft zur Wahrung des Wissens von Alexandria, aber kein Springer (Sug und Morgan sind Springer). Nein, sie ist ein Sucher und sie hat besondere hellsichtige Fähigkeiten.


Nachdem diese ersten Antworten gefunden, die ersten Bilder vor meinem geistigen Auge entstanden waren, floss die Geschichte in unsere Welt.

Das Buch ist fertig. Die Überarbeitungen abgeschlossen. Das Cover steht. Die Veröffentlichung läuft an. Das ist der Punkt, an dem ich euch mein neues Buch vorstellen kann. Ich weiß, viele Autoren und Verlage handhaben es anders. Schon Monate zuvor schmeißen sie die Werbetrommel an, noch bevor das Buch fertig ist. In einem Post (hier der Link zum Nachlesen) habe ich euch davon berichtet, dass ich mich mit der Werbung, die man so findet, nicht richtig wohlfühle. Das ist z.B. ein Element, mit dem ich mich nicht wohlfühle. Das ist jedoch keine Wertung. Ich sage nicht, dass schlecht ist, was die anderen tun. Ich denke sogar, dass es eine gute Methode ist, so bleibt ein neues Buch länger im Gedächtnis und wenn es dann erscheint, fühlt man sich bereits vertraut damit. Sich vertraut fühlen mit etwas, ist ein starkes Verkaufsargument. Schaut mal in euren Einkaufswagen. Die meisten Produkte, die ihr dort seht, sind Produkte, die ihr bereits kennt, mit denen ihr vertraut seid.

Na toll, obwohl ich das weiß, fühle ich mich mit dieser Art von früher Werbung nicht wohl.
Warum?
Es liegt wohl an mir, genauer gesagt, wie ich bin. Wenn ich Werbung sehe, die mich anspricht, dann reicht es mir, sie ein oder zwei Mal zu sehen. Möchte ich das Produkt kaufen, ist es aber noch nicht erhältlich, dann werde ich etwas nörglerisch. Vor allem dann, wenn ich die Werbung dauernd gesehen habe. Natürlich ist mir bewusst, dass die Werbung nicht nur für mich ausgestrahlt wird. Um möglichst viele Menschen anzusprechen, um möglichst viele Käufer zu gewinnen, muss ich die Werbung oft und lange laufen lassen, auch auf die Gefahr hin, dass die Menschen genervt sind.


Ein weiterer Punkt ist eine Mischung aus Zwang und Aberglaube. Man spricht nicht über ungelegte Eier.
Gerade jetzt sitze ich mit meinem SurfTab vor unserem Computer und bekomme die Krise. Ich schreibe meistens an diesem kleinen, handlichen Tablet-Laptop. Fotos, Videos, Audiodateien usw. befinden sich auf unserem Computer. Während ich dies also schreibe, läuft im Hintergrund der Computer und sucht ein Laufwerk. Dummerweise befinden sich darauf die Fotos usw.
Eigentlich wollte ich euch das Cover zu meinem neuen Buch 1800 in den Post reinpacken, dummerweise komme ich da jetzt nicht dran.


Warum erzähle ich euch das? Weil ich gerade frustriert bin! Aber nicht nur deswegen. Wenn man ein Datum für die Veröffentlichung seines Buchs festlegt, den Termin dann jedoch nicht einhalten kann, ist das nicht schlimm. Es ist menschlich, kann passieren.
Trotzdem ist es mir unangenehm. Ich habe die Dinge gerne fertig, bevor ich über sie rede, dann kann ich sie auch präsentieren. Oder auch nicht.


Das Cover kann ich euch jetzt gerade nicht zeigen, dafür könnt ihr schon mal den Klappentext genießen.


Klappentext
Die entscheidende Frage ist, kann eine Zahl der Mörder sein?
Dummerweise sind alle Personen, die diese Frage beantworten könnten, tot.
Selbstmord!?
So scheint es auf den ersten Blick. Das erste Gefühl sagt einem jedoch etwas Anderes.
Mord!
Sug und Morgan sind sich bei diesem Fakt schnell einig. Irgendjemand oder irgendetwas treibt die Menschen in den Selbstmord.
Wer?
Und was hat die 1800 damit zu tun?
Kann eine Zahl der Mörder sein?




Ich wünsche Euch einen Computerproblem-freien Tag.


Angela

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