Sonntag, 17. April 2016

1800 (Sug und Morgans zweiter Fall), Rezension

1800
Komischer Titel, oder? Nun, da der Titel etwas über den Inhalt eines Buches verraten sollte, kann ich nur sagen, passender geht es nicht.

1800 Jacqueline Hyde

Im zweiten Teil der Sug und Morgan Reihe müssen sich die beiden mit der skurrilen Frage, ob eine Zahl Morde begehen kann, herumplagen.
Nach ihrem letzten Fall und einigen kleinen, blutigen Missgeschicken müssen Sug und Morgan einige Untersuchungen der Gesellschaft über sich ergehen lassen. Ein bisschen Zeit zu haben, um all das zu verdauen, hätte den beiden wirklich nichts ausgemacht, doch ein Notruf mitten in der Nacht bringt ihnen ihren nächsten Fall. Aber vielleicht ist das auch gut so, denn das Alleinsein tut Sug nicht gut. Alle Untersuchungen waren unauffällig verlaufen, es gibt keinen Grund zur Sorgen, wäre da nicht dieses merkwürdige Gefühl, das Sug nicht loslassen will. Sie fühlt sich beobachtet, hat Albträume und das nicht ohne Grund. Etwas ist ihr aus der Unterwelt gefolgt.
Profilneurosen, Paranoia und eine mordende Zahl, die perfekte Mischung für eine schnelle, spannende Geschichte.

Wie beim ersten Teil liebe ich besonders die eingebauten Gimmicks. Den im Text eingebauten Links kann man folgen, ob man das allerdings sollte … Nach der Lektüre des ersten Kapitels könnte ein gewisser Zweifel entstehen.

Wie üblich bei Serien (und sinnvoll für Serien) erfahren wir ein bisschen mehr über unsere Protagonisten und die Welt (Arbeitswelt), in der sie sich bewegen. Uns werden Personen vorgestellt, die wir aus dem ersten Band nur vom Namen her kennen. Ich persönlich habe mich sehr über die neuen Charaktere gefreut und war überrascht, in welche Richtung sie andeuteten zu gehen. Das war ein kryptischer Satz, leider kann ich dazu nicht mehr sagen, sonst spoiler ich.

Wurde der Grusel im ersten Teil durch sehr klassische Mittel erzeugt, haben wir es in 1800 eher mit einer unheimlichen, beklemmenden Atmosphäre zu tun. Der Leser weiß, dass etwas geschehen wird, die Frage ist nicht was, sondern, ob es abgewehrt werden kann.

Was mir besonders gut gefallen hat, kann ich euch leider nicht sagen, denn das wäre so was von ein Spoiler.


Ich wünsche Euch einen spoilerfreien Tag.

Angela


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