Mittwoch, 8. Juni 2016

Das Gemüsegarten-Projekt: Das Hochbeet, das Gewächshäuschen und der Kompost


Da sich in den letzten Wochen einiges in unserem Gemüsegarten getan hat, wird das Gemüsegarten-Projekt zum Juni-Thema auf meinem Blog. Regulär setze ich für die Themen-Monate den Freitag als Veröffentlichungstag an, da ich euch aber jetzt schon einiges zu erzählen habe, wird auch der Montag und heute der Mittwoch zum Posten genutzt.

Lange Rede … Kommen wir zum eigentlichen Thema; das Hochbeet, das Gewächshaus und der Kompost.
Nachdem wir das Feld ausgegraben hatten, blieb ein Haufen Erde/Grasnarben übrig. Die Erde fungierte unteranderem als Mittelschicht für das Hochbeet.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Hochbeet anzulegen.
Man kann einen Erdhügel von Kniehöhe anlegen und ihn mit Brettern stabilisieren, damit sich die Erde nicht vom Acker macht (Wortspiel).
Man kann eine Hochbeetkonstruktion kaufen (gibt es in Gartencentren oder Baumärkten).
Man kann Bretter/Europalletten nutzen, um ein viereckiges Hochbeet zu bauen.


hochbeet

Für die letzte Variante haben wir uns entschieden. Zufällig gab es ein Bretter-Stecksystem für den Kompost im Angebot, mit genau den richtigen Maßen.
Das Kompost-Gerüst wurde zusammengebaut. Als unterste Schicht kamen Zweige, verdorrte Blumen und die Grasnarben rein.
Die zweite Schichte besteht aus der überzähligen Erde.
Zuoberst verwendeten wir den Kompost.

Vorteile eines Hochbeets
Die Eltern meiner Freundin hatten einen Schrebergarten und einen Garten hinter dem Haus. Nach dem sprießen der ersten Pflänzchen gab es für die gesamte Familie einen neuen Frühsport; Schneckenlesen.
Schnecken wissen nun einmal, was gut ist.
Ein Hochbeet bietet mehr Schutz vor unerwünschten Naschkatzen.
Es schont den Rücken und die Knie, da man das Sähen, Umsorgen und Ernten im Stehen erledigen kann.
Aus diesem Grund ist es besonders geeignet für Salate, Erdbeeren, alles, was mehrmals geerntet oder bis in den Herbst immer wieder angebaut werden kann (z.B. Salat).


Gewächshaus
Zufällig war neben dem Kompost-Gerüst auch noch ein kleines Gewächshaus im Angebot, also wurde auch das eingepackt. Der Zusammenbau war spaßig, zumindest für mich, ich liebe Puzzle. Es handelt sich bei dem Gewächshaus um ein Rohr-Steck-System über das eine Plane gespannt wird.
Vorteil: Es kann ganz einfach verschoben, ab- und wieder aufgebaut werden.
In einem Gewächshaus finden die Pflanzen nicht nur Schutz vor Naschkatzen, Kälte und Regen, durch die klimatischen Verhältnisse eignet es sich hervorragend zur Anzucht.
Gerade um die Eisheiligen war es bei uns ziemlich kühl, regnerisch und brrrr. Aus diesem Grund setzten wir den Salat in lange Blumenkästen und platzierten ihn mit den Kräutern im Gewächshäuschen.
Nach ca. 4 Wochen ist der Salat nun erntereif.
An sehr warmen Tagen lassen wir die “Tür“ zum Gewächshaus offen, damit die
Pflanzen nicht schmelzen.

Gewächshaus

Damit alles gut wächst und kräftig werden kann, bedarf es Sonne, Wasser, Liebe und Nährstoffe. Um den Pflänzchen und Samen einen guten Start zu ermöglichen, haben wir Kompost genutzt.


Kompost
Es gibt ihn fertig zu kaufen, man kann ihn aber auch selbst anlegen. Kompost besteht aus pflanzlichen Gartenresten; Äste, Blätter, Pflanzen, Erde, Gehölzschnitt.
Es dauert seine Zeit, bis sich diese Bestandteile zersetzt haben und zu einer Einheit geworden sind. Ideal ist es den Kompost im Spätsommer oder Herbst anzusetzen, damit man ihn im Frühling nutzen kann.
Da wir das nicht gemacht haben, mussten wir auf das Kaufen von Kompost zurückgreifen.
Wir haben 3 Säcke a 40l für das Feld (5,3m x 3,8m) und das Hochbeet verwendet.
Im Hochbeet bildet der Kompost die oberste Schicht.
Auf dem Feld haben wir den Kompost erst verteilt und sind dann mit der Harke durchgegangen, damit er sich mit dem vorhandenen Boden vermengt.
Stimmt, der Salat in den Blumenkästen wurde ebenfalls auf Erde und Kompost gebettet.

So viel dazu, im nächsten Post erzähle ich euch, wie das Aussähen so geklappt hat.


Ich wünsche Euch einen schneckenknabberfreien Tag.

Angela


Drei Frauen, ein Mann, ein Garten und jede Menge Regenwürmer: Die Idee
Das Feld oder Archäologie für Anfänger
Das Gemüsegarten-Projekt: Das Hochbeet, das Gewächshäuschen und der Kompost
Das Gemüsegarten-Projekt: Sehn wir mal, was wir säen
Das Gemüsegarten-Projekt: Mulchen, nicht molchen
Das Gemüsegarten-Projekt: Ab mit dem Kopf oder Salt ist erntereif
Das Gemüsegarten-Projekt: Erstes Resümee

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen