Sonntag, 4. September 2016

Plötzlich allein Zuhaus; Tipps rund um den Umzug: Die Entstehung

Ein Sachbuch über das Umziehen, wie kommt man auf so etwas?
Angela Gaede, Plötzlich allein Zuhaus
Die Menschen, die mich schon länger kennen, werden das wahrscheinlich gar nicht so ungewöhnlich finden.
Ich lese sehr gern Sachbücher, bin schon oft umgezogen und google bereitwillig für andere.

Cover Shooting zu plötzlich allein Zuhaus

Der erste Gedanke, dieses Buch zu schreiben kam mir … Moment, ich muss eine winzige Unterscheidung machen. Das erste Mal, dass ich an so ein Buch gedacht habe, war vor 15 Jahren als ich in meine erste eigene Wohnung gezogen bin. Ein paar Orientierungspunkte, gerade was das Studium und BAföG angeht, hätte ich gut gebrauchen können.

Der Gedanke, dass ich so ein Buch schreiben könnte, kam durch meine Nichte und unseren Umzug nach Hadamar.
Für meine Nichte stellte sich die Frage, Studium oder Ausbildung (oder beides), ausziehen oder Zuhause bleiben. Ich habe ein bisschen mit ihr gegoogelt, ihr Tipps gegeben, worauf sie bei Wohnungsanzeigen achten sollte. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, was auch daran lag, dass wir ab und zu gut lachen konnten.

Vielleicht gibt es noch andere junge Leute, die Tipps rund um den Umzug gebrauchen können. Orientierungspunkte, wie ich sie gern gehabt hätte.

Das war der Gedanke, der die Idee zu Plötzlich allein Zuhaus hat entstehen lassen.
Vor zwei Jahren sind wir von Dortmund nach Hadamar gezogen. Der Umzug musste innerhalb eines Monats komplett organisiert werden (treue Helfer, haben dafür gesorgt, dass wir die Frist überschreiten konnten; Danke noch einmal). Ich hatte an die 20 DIN A4 Seiten Notizen, Check- und To Do-Listen, damit ich bloß nichts vergesse und den Überblick behalte.

Allein aus den To Do-Listen kannst du ein Buch bauen.

Das war mein zweiter Gedanke, der mich näher an Plötzlich allein Zuhaus heranbrachte. Obwohl der Gedanke eher spöttisch-sarkastisch gemeint war. Um mit dem Sachbuch zu beginnen fehlte noch eine entscheidende Komponente; Ich!

Für mich müssen Bücher eine Aussage, Gehalt haben. Ich bezweifelte, dass ich ausreichend zu dem Thema zu sagen hatte. Kann ich ein Sachbuch schreiben, wenn ich keine Expertin bin?

Ja!

Als ich meine Notizen und Aufzeichnungen durchging, fielen mir immer mehr Punkte ein, auf die man achten sollte, die gut zu wissen sind. Erinnerungen und Anekdoten ploppten auf. Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich mehr zu erzählen hatte, als ich jemals gedacht hatte.

Was braucht man alles, wenn man von Zuhause auszieht?

Wo finde ich finanzielle Unterstützung als Auszubildender/Student?

Worauf muss ich bei der Wohnungssuche achten?

Wo und wie melde ich mich um/an?


Die Liste der Fragen wurde immer länger. Sie war meine Orientierung für das Buch. Ich beantwortete alle Fragen, indem ich in meinen Erfahrungen, Erinnerungen und dem Internet suchte.
Es war interessant und spannend. Heute gibt es viel mehr Möglichkeiten an Informationen zu gelangen, das ist toll, leider kann einen diese Fülle auch erschlagen. Man findet die Informationen leichter, aber nicht unbedingt schneller, außer man nutzt zur Suche „Plötzlich allein Zuhaus; Tipps rund um den Umzug“ (ich zwinkere euch gerade mit einem schelmischen Lächeln zu).



Ich wünsche Euch einen umzugsfreien Tag.

Angela

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