Sonntag, 4. September 2016

Was macht mich zur Expertin für Umzüge?

In meinem letzten Post hatte ich die Frage kurz angeschnitten, heute beantworte ich sie euch ausführlicher. Ich beantworte sie, aber eigentlich beantworte nicht ich sie, sondern ich.

Verwirrt?

Nicht ich (Angela, die Bloggerin) beantworte die Frage, sondern ich (Angela, die Schriftstellerin) und zwar mit einem Auszug aus "Plötzlich allein Zuhaus; Tipps rund um den Umzug".


Studienbeginn, Wohnungssuche


Was macht mich zur Expertin für Umzüge?

Gar nichts!

Als Experte würde ich mich nämlich nicht bezeichnen, ich bin schließlich keine Professorin für Wohnungswesen oder so.
Ich besitze allerdings einen ziemlich großen Erfahrungsschatz in Bezug auf Umzüge. Von meinem ersten bis zu meinem sechsten Lebensjahr zogen wir 5 x um. Danach folgten 5 weitere Umzüge.

Bis jetzt bin ich demnach 10 x umgezogen. Ich habe mit Mutter, Vater, zwei Brüdern zusammengelebt, nur mit Mutter, mit Mutter und Freund, teilte mir kurzzeitig mit meinem Ex eine Art Wohnung (diesen Umzug habe ich nicht mitgerechnet), wohnte alleine, in einer WG und nun mit meiner besseren Hälfte zusammen.

Land, Stadt, gute Viertel, üble Viertel, drei verschieden Bundesländer, erster, zweiter, dritter, vierter Stock, ebenerdig und unter dem Dach.
Ich musste mich durch einiges durchsuchen, habe ein paar Fehler gemacht, die man hätte vermeiden können und war kreativ.

Ich denke, dass all diese Dinge und noch ein paar mehr, mir zwar nicht den Status eines Experten verleihen, aber eine gute Grundlage bilden, um meine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Es gibt noch einen ganz egoistischen Grund, aus dem ich dieses Buch schreibe. Ich hätte damals gern so ein Buch gehabt. Ein Buch, in dem ich hätte nachschlagen können, das mir Orientierungspunkte bietet, damit ich weiß, wo und wonach ich suchen muss.

Ich habe meine erste eigene Wohnung im Jahre 2000 bezogen. Damals gab es das Internet bereits, allerdings handelte es sich um eine eher abgespeckte Version von dem, was wir heute kennen und nutzen. Die wenigsten öffentlichen Stellen waren online. Selbst, wenn sie es waren, dienten ihre Websites eher als Informationsschilder. Adressen, Öffnungszeiten, Telefonnummern. Das konnte man finden, doch Formulare, Vorlesungen, Mitschriften oder die Möglichkeit sich über die Website umzumelden, waren Zukunftsmusik.
Dementsprechend konnte man Suchmaschinen benutzen, bekam jedoch selten die gewünschten Ergebnisse. Sie konnten ja nix ausspucken, was nicht vorhanden war.

Heute ist es einfacher, an die Informationen heranzukommen. Die Fülle an Infos kann einen allerdings erschlagen. Man steht wieder vor demselben Problem; das Fehlen der Orientierung.
Zudem ist es wesentlich leichter, nach den Dingen zu suchen, die man auch benennen kann. Umso genauer die Suchanfrage, umso genauer die Ergebnisse.


Dieses Buch soll dir bei den folgenden Punkten als Unterstützung dienen.

Worauf sollte man achten?

Wo finde ich finanzielle Unterstützung?

Was bedeutet was?

Welche Tipps und Tricks gibt es?


Ich freue mich darauf, diese Punkte mit dir durchzugehen und dir die ein oder andere Orientierung zu bieten.


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