Freitag, 7. Oktober 2016

Herbst-Zeit ist Ernte-Zeit

Unser Gartenprojekt hat uns Kartoffeln, Bohnen, Zucchini, Kürbis, Möhren und Pastinaken gebracht.
Heute geht es um die Kartoffeln.
Ich habe mich wie ein Schneekönig gefreut, als ich die erste Kartoffel ausgebuddelt habe. Tolles Gefühl.

Kartoffelernte

Die Kartoffeln
Wir hatten zwei alte Sorten eingepflanzt. Die eine hatte eine helle Schale und ein gelbes Innenleben. Der Geschmack war sehr kartoffelig. Die andere Sorte hatte eine rote Schale. Innen war sie sehr hell, der Geschmack mild und weniger kartoffelig (was mir besser mundete).

Die Ernte
Erst passierte nix, dann bildeten sich kleine Pflänzchen, die schnell zu kleinen Bäumchen heranwuchsen. Wenn diese Pflanzen braun werden und verdorren, sind die Kartoffeln bereit für die Ernte.
Am besten an einem sonnigen, trockenen Tag ernten, damit sie nicht zu nass aus der Erde kommen. Die ersten Pflanzen habe ich herausgezogen und die Kartoffeln mit den Händen ausgepuddelt. Das war mühsam und ineffektiv, denn Kartoffeln können verdammt tief in der Erde sitzen. Meine bessere Hälfte schnappte sich eine Schaufel und hob die Pflanzen mit viel Erde heraus. Ich zupfte die Kartoffeln von der Pflanze und sammelte die restlichen aus der Erde auf.

kartoffelernte

Aufbewahrung
Wir haben die Erde abgeklopft, die Kartoffeln auf Zeitungspapier ausgebreitet und am nächsten Tag in eine große Schale, die mit neuem Zeitungspapier ausgelegt wurde, hineingegeben. Die Schale steht trocken und dunkel, so halten sich die Kartoffeln mindestens 2 Wochen. Ob sie länger gelagert werden können, weiß ich nicht, weil sie nach 2 Wochen aufgegessen waren.

kartoffeln, Selbstversorger

Fazit
Die Kartoffeln waren lecker, es gab genug für alle drei Parteien im Haus, zumindest für 1-2 Gerichte. Trotzdem würde ich Kartoffeln eher nicht wieder anbauen.
Kartoffeln sind Stark-Zehrer, das bedeutet, sie entziehen der Erde viele Mineralstoffe, es ist also sinnvoll zu düngen, ansonsten wird es nichts mit den dicken Kartoffeln.
Zudem finde ich, dass der Aufwand im Vergleich zum Ertrag nicht das richtige Verhältnis hat.
Es gibt so viele tolle Kartoffelsorten in großen und kleinen Säcken, vom Markt, aus dem Supermarkt oder vom Bauern, da bleibe ich lieber beim Kartoffel-Kauf.


Ich wünsche Euch einen kartoffeligen Tag.

Angela

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