Donnerstag, 1. Dezember 2016

1. Adventstürchen; Schwierige Zu-Beschenkende

Ich mag Geschenke. Ich mag das freudig erwartende Gefühl, wenn man jemanden ein Geschenk überreicht.
Wird er sich freuen, habe ich seinen Geschmack getroffen?
Ich mag es, mir Gedanken über das passende Geschenk zu machen, es herzustellen oder zu kaufen, es zu verpacken und zu überreichen.

ABER

Geschenke haben gerade zu Weihnachten noch eine andere Seite. Sie können ganz schön Stress verursachen, deswegen sind die folgenden Tipps das erste Adventstürchen, so habt ihr bis Weihnachten genug Zeit, sie umzusetzen 😉

Was schenkt man jemanden, der nichts will oder “alles“ hat?
Was schenkt man jemanden, der an allem rumnörgelt?
Was schenkt man jemanden, wenn nur wenig Geld im Sparstrumpf steckt?
Was schenkt man jemanden, über den man zu wenig weiß?


Jemand der alles hat und nichts will, kann natürlich ausgelassen werden. Schwierig wird es nur, wenn die Person zwar sagt, sie will nichts, im Endeffekt jedoch traurig unterm Tannenbaum sitzt, weil das Christkind nichts für sie hatte. Vielleicht möchte man der Person auch einfach sagen, ich denke an dich und hab dich lieb, dann ist ein Geschenk ebenfalls okay (hoffe ich zumindest).

Was schenkt man so einer Person? Dinge, die man immer gebrauchen kann.
Ein Genschenk-Korb mit lecker Essen.
Boxershorts, Aftershave (der Klassiker), Whisky oder Wein, Büromaterial (Stifte, Block, Radiergummi).
Schal, Handschuhe, Mütze, Kekse, Schokolade/Pralinen.
Eine Spende im Namen der Person tätigen (Spende, Tierpatenschaft etc.).

Der Nörgler kann einem ziemlich aufs Gemüt drücken, dabei ist er die Person, die am leichtesten zu beschenken ist, man muss nur den Blickwinkel verändern.

Wenn egal ist, was du schenkst, weil er eh meckert, dann ist egal, was du schenkst!

Vergesst den Druck, macht euch keinen Kopf, denn egal, was ihr schenkt, es wird nicht gut genug sein. Aber das ist okay, denn somit ist egal, was ihr schenkt, ob einfallslos oder langweilig, gemeckert wird ja doch.

Das Thema “Kleiner Geldbeutel“ habe ich letztes Jahr bereits behandelt, deswegen bin ich so frei und verlinke euch die Posts (1. Post, 2. Post, 3. Post).
Zusammengefasst sei gesagt, es kommt nicht auf den Preis eines Geschenks an, sondern auf seine Bedeutung. Meine Nichte und mein Neffe haben uns mal Kekse mit den dazugehörigen Rezepten geschenkt. Bis auf die Dosen war alles selbstgemacht. Wir haben uns wahnsinnig gefreut (nach den Rezepten backe ich immer noch die Kekse). Selbstgestrickte Socken von meiner besten Freundin. Selbst gezogene Kerzen von meiner anderen Nichte. Parfum und Öl aus eigener Herstellung von meiner Schwägerin und wunderschöne, gemalte Winterlandschaften.
Die Arbeit, die Freude und die Liebe, die in solchen Geschenken stecken sind unbezahlbar.

Menschen, die man gut kennt
, die Hobbys haben, etwas sammeln oder bestimmte Dinge toll finden, sind die idealen Zu-Beschenkenden. Man hat Orientierungspunkte, an die man sich halten kann.
Bei Menschen, die man nicht so gut kennt, würde ich stets zu unverfänglichen Geschenken raten.
Ein guter Wein, leckere Pralinen, Kekse.
Klingt vielleicht nicht ganz so spannend, allerdings befindet man sich damit auf der sicheren Seite. Selbst, wenn kein Wein getrunken, keine Pralinen oder Kekse gegessen werden, so eignen sich diese Geschenke zum Weiterverschenken, z.B. an Personen, die man nicht so gut kennt.

Es sind noch 24 Tage, um Geschenke zu basteln, kochen, backen, bestellen oder kaufen, das schaffst du locker.



Weihnachtsmann, Weihnachtsmarkt


Ich wünsche Euch eine erfolgreiche Geschenke-Suche.

Angela


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