Freitag, 13. Januar 2017

Mein neues Buch ist fertig

buch und katze
Testleser
Ich hatte es auf Facebook bereits geschrieben, mein neues Buch ist fertig und liegt gerade im Korrektorat. Ich bin gespannt auf die Stimmen der Testleser.


Den Titel verrate ich euch erst, wenn das Cover steht.
Der Titel war ein harter Kampf, ich habe zwei Monate an dem Buch geschrieben und in der Zeit den Titel immer wieder verändert. Nun steht er und sogar meine extrem kritische Freundin findet ihn gut.

Um was für ein Buch handelt es sich?

Es ist ein Sachbuch.
Irgendwie bin gerade auf dem Sachbuch-Schreib-Trip. Dieses Mal ist es ein Leitfaden durch den Selbsthilfe-/Eso-/Coaching-Dschungel geworden.
Ich lese gerne Sachbücher und ich habe recht viele Selbsthilfe- und Esoterikbücher. Seit einiger Zeit war ich wieder vermehrt in der Szene unterwegs und mir sind einige Dinge aufgefallen, die ich sehr schwierig finde. Besonders stark ist mir der Widerspruch zwischen der Forderung nach Individualität und das Anwenden von Schema F aufgefallen.

Während ich das Buch schrieb, meine Erfahrungen und Beobachtungen zum Besten gab, entwickelte ich eine eigene Theorie. Eigentlich zeigte sich plötzlich ein Muster hinter meinem Vorgehen. Das war spannend.

Ebenso spannend war das Phänomen der Überraschung, das bei jedem Buch einsetzt. Das Buch ist fertig, es darf sich ein paar Tage ausruhen, dann kommt die erste Überarbeitung, das erste Mal komplett lesen. Dabei stellt sich mir jedes Mal die Frage; Habe ich das geschrieben?
Es ist ganz merkwürdig, mein Stil passt sich an die Geschichte an. Die Worte, die Länge der Sätze, die Länge oder Kürze der Beschreibungen verändert sich mit der Geschichte, die erzählt werden will. Natürlich erkenne ich bestimmte Muster meiner Art zu schreiben, trotzdem entsteht beim ersten Lesen dieses Gefühl von Verblüffung. Manche Dinge weiß ich nicht mehr, dann stutze ich, bin überrascht.
Nicht falsch verstehen, dass ist kein Eigenlob. An manchen Stellen denke ich mir nämlich auch; Ich weiß, was du sagen wolltest, aber das hast du mal so richtig vermurckst.

Vor einigen Wochen hatte ich die ersten zwei Kapitel zum Probelesen herausgegeben und ein bisschen Kritik eingesteckt. Ich sei zu kritisch, würde damit einige Leute abschrecken. Diese Anmerkung nach ich mir zu Herzen und las die ersten beiden Kapitel erneut. Ich war darauf eingestellt sehr sarkastisch und kritisch rüberzukommen, doch war das Gegenteil der Fall. Es war sehr zahm geschrieben, viel zahmer als ich es selbst in Erinnerung hatte.

Nun bin ich gespannt, was die Testleser sagen. Irgendwie werde ich allerdings das Gefühl nicht los, dass es wieder auf Gegensätze hinauslaufen wird. Entweder man mag es oder man mag es nicht.

Ich werde ab Sonntag jeden Tag ein Zitat aus meinem neuen Buch twittern, auf Facebook oder Instagram posten. Natürlich möchte ich euch damit neugierig machen! Es steckt aber noch etwas anderes dahinter. Ich möchte damit zum Nachdenken anregen und vielleicht ab und an ein bisschen gute Energie verbreiten.


Ich wünsche Euch einen energetisch guten Tag.

Angela

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