Freitag, 17. März 2017

Leseprobe aus “Wie ich dich Nicht erfolgreicher, attraktiver, beliebter, aber zufriedener mache“


Ich bin nicht mehr ganz so verrotzt, aber richtig fit fühle ich mich auch noch nicht. Genug von mir, ich habe heute eine Leseprobe aus meinem neusten Buch für euch. Es handelt sich um die ersten Seiten des vierten Kapitels, dass sich mit der Individualität und ihrem Nicht-Gesehen-Werden beschäftigt.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und ein individuelles Wochenende.

Angela


Das Geheimnis der Individualität

Leseprobe

Die Krux mit der Individualität

Die Sache mit der Individualität ist nicht nur mir aufgefallen, sie stellt ein beliebtes Thema in der Selbstfindungsszene dar.
Das ist super, wieder etwas mit dem ich d‘accord gehe. Fast. Es wird zwar viel von Individualität gesprochen, sie wird sogar gefordert, aber leider nach Schema F.

Ich bin schüchtern!

Dann zeige ich dir in nur 10 Schritten, wie du deine Schüchternheit ablegst.

Sei du selbst, sei ein Individuum, aber passe bitte in die Normen, in das Bild, welches als erstrebenswert angesehen wird.

Was für ein Bild ist das?

Der glückliche, vitale Mensch, der Erfolg hat, selbstbewusst ist und sein Leben genießt.

Wenn ich dir sage, dass ich dich erfolgreich mache, habe ich eine bestimmte Vorstellung, wie ein erfolgreicher Mensch zu sein hat. Die Krux ist, dass ich dich dabei schnell aus den Augen verliere.
Als erfolgreicher Mensch musst du selbstbewusst auftreten.
Macht Bill Gates den Eindruck eines selbstbewussten Menschen? Du wolltest nein antworten? Warum?
Weil er nicht dem Bild des Anzugträgers mit modischer Frisur und charmanten Lächeln entspricht?
Ich glaube, Bill Gates ist unglaublich Selbstbewusst, er weiß, wer er ist und was er kann.

Zurück zu dir, der du schüchtern bist. Ich will dir deine Schüchternheit wegzaubern, denn sie entspricht nicht dem, was in der Gesellschaft als erstrebenswert gilt. Moment … Habe ich dir nicht gerade noch erzählt, du sollst zu deiner Individualität stehen?
Ist deine Schüchternheit ein Charakterzug oder basiert sie ausschließlich auf Angst, die durch Erfahrungen und Glaubenssätzen erzeugt wurde?
Vielleicht hat dir jemand gesagt, dass deine Nase für eine Frau zu groß oder deine Füße für einen Mann zu klein sind. Durch diesen Unsinn haben sich Hemmungen oder Glaubensätze aufgebaut, die es dir schwer machen, jemanden anzusprechen. Warum jemanden ansprechen, wenn es keinen Sinn hat, wenn ich nicht attraktiv genug bin?
Basiert deine Schüchternheit darauf, kann man sie gut bearbeiten. Ursachenforschung, auflösen der Glaubenssätze und Blockarden, Übungen, es gibt einige Weg damit umzugehen oder sie sogar abzulegen.

Gehört die Schüchternheit zu deinem Charakter, ist der Fall ein anderer. Wir werden sie nicht wegzaubern können. Sie ist ein Teil von dir, sie macht dich als Individuum aus. Klar darfst du trotzdem damit hadern. Das, was ich schreibe, klingt wenig motivierend. Stimmt, allerdings nur auf den ersten Blick.

Ignoriere ich meinen Charakter, versuche ich, jemand anderes zu sein, dann baue ich immer mehr Frust auf, der mich irgendwann verzweifeln lässt.


Titel:
Wie ich dich Nicht erfolgreicher, attraktiver, beliebter, aber zufriedenermache; Das Geheimnis der Individualität
Autorin: Angela Gaede
ASIN: B06X1F8CGT
Preis: 2,99€ E-Book


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen